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Ziele - Mitgleidschaft
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Die Ziele unseres Verbandes

Verfolgt werden ausschließlich gemeinnützige Zwecke durch vielseitige Förderung und Pflege von Film und Video auf dem Gebiet der Kultur, Kunst und Völkerverständigung.

Ein besonderes Anliegen ist die Jugendarbeit. Nur auf der Basis neuer gestalterischer und inhaltlicher Gesichtspunkte, wie sie vermehrt von jungen Menschen eingebracht werden, können sich der Verband und die Clubs weiterentwickeln.

Mithilfe bei der Gründung von Vereinigungen (Clubs), die sich mit dem Amateurfilm (Schmalfilm und Video) befassen.

Enger Zusammenschluß der der angeschlossenen Vereinigungen und deren Unterstützung auf jede durch unsere Satzung mögliche Art.

Durchführung von und Mitwirkung bei den Amateurfilm betreffenden Veranstaltungen und Wettbewerben.

Herausgabe von Verbandsmitteilungen, Förderung der Zusammenarbeit und des Erfahrungsaustausches zwischen den angeschlossenen Vereinigungen.

Vorträge und Demonstrationen über technische, künstlerische, dramaturgische, rechtliche und sonstige Fragen auf allen Gebieten des Amateurfilms.

Beschaffung, Unterhaltung und Bereitstellung eines Medienarchivs und von Lehrmaterial, Vorführgeräten und sonstigen technischen Einrichtungen.

Vertretung und Wahrung der Interessen des Verbandes gegenüber Behörden, Körperschaften und Organisationen.

Kontaktnahme und Pflege der Beziehungen zu Verbänden oder Vereinigungen des In- und Auslandes, die ähnliche oder gleiche Ziele verfolgen.

Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk und Fernsehen.

Erfahrungsaustausch mit wissenschaftlichen, künstlerischen und technischen Einrichtungen.

Mitwirkung an den Aufgaben der UNICA in der CICT der UNESCO.

Die Satzung unseres Landesverbandes können Sie herunterladen oder in gedruckter Form bei uns
per E-Mail anfordern.

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Ziel - Mitgliedschaft 2
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Mitgliedschaft

Mitglied kann man  über die Clubleitung werden. Der Clubbeitrag in den einzelnen Clubs ist unterschiedlich und bewegt sich zwischen EUR 4,-- und  7,-- im Monat. Dabei werden für Familienmitglieder und Jugendliche Ermäßigungen gewährt.

Falls Sie keinem Club beitreten wollen, können Sie auch Einzelmitglied im BDFA werden. Einen Antrag dazu stellen Sie an den Sprecher der Einzelmitglieder in Baden-Württemberg. Der Monatsbeitrag  beträgt EUR 4,50, für Familienmitglieder und Jugendliche (bis 27 Jahre) EUR 3,50.

Vorteile der Mitgliedschaft:

  • Bezug der Verbandszeitschrift »FILM & VIDEO«
  • GEMA-Absicherung bei Vorführungen der eigenen Filme im Rahmen von
            BDFA-Veranstaltungen, im Club beginnend.
  • Abschlußmöglichkeit einer kostengünstigen Geräteversicherung.
  • Nutzung der Film- und Videoarchive des BDFA und des Landesverbandes
            Baden-Württemberg.
  • Teilnahme an Seminaren, Workshops, Tagungen u.ä.
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben.
  • Hilfestellung bezüglich der Technik und Gestaltung durch Gleichgesinnte und reger 
            Erfahrungsaustausch.
  • Über Clubs hinausgehende Kontaktmöglichkeiten mit anderen Filmern.
  • Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg bei Anschaffung von Clubausstattungen.

Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V. (BDFA) 

 
„BDFA“ ist die Abkürzung für „Bundesverband Deutscher Film-Autoren e.V.“ Dieser Verband ist die größte und älteste Vereinigung von ambitionierten, unabhängigen Filmern in Deutschland. Er ist der Dachverband für insgesamt rd. 220 Film- und Videoklubs, in denen sich begeisterte Hobbyfilmer zusammengefunden haben, um kreativ mit Film und heutzutage in erster Linie mit Video zu arbeiten. Rd. 4.500 aktive Mitglieder hat der Verband, die sich bemühen, ihre Videofilme bewusst nach allen Regeln der Filmkunst zu gestalten.
 
Dem BDFA-Landesverband Baden-Württemberg gehören insgesamt 23 renommierte Filmklubs an und zusätzlich ca. 80 Einzelmitglieder. Über 800 aktive Mitglieder sind somit im BDFA-Landesverband Baden-Württemberg vertreten.
 
Die Mitglieder des BDFA stellen hohe Ansprüche an sich und ihre Arbeit. Wer sich eine Filmkamera kauft – früher waren es Schmalfilmkameras, heute ausschließlich Videokameras – der hat zunächst als „blutiger Anfänger“ in den meisten Fällen nur den ganz simplen Wunsch, Ereignisse aus dem privaten Bereich „in lebenden, bewegten Bildern“ festzuhalten: das Aufwachsen der Kinder (oder Enkel) steht dabei immer an der Spitze, dicht gefolgt vom zweiten Motiv: den Urlaubsfilmen mit Erinnerungen an schöne Ferienzeiten.
 
Es gibt in Deutschland Millionen Besitzer einer Film- oder Videokamera, allzu viele davon beschränken sich darauf, das teure Gerät nur gelegentlich einmal in die Hand zunehmen – bei Kindergeburtstagen, Hochzeitsfeiern oder eben im Urlaub. Während der übrigen Zeit liegt die Kamera in der Schublade. Dies gedrehte Material wird dann vielleicht ein- oder zweimal angeschaut und allmählich verliert sich das Interesse der Familie oder der Freunde. Kein Wunder meist, denn diese „Werke“ bleiben eben meist Rohmaterial, das mit all seinen verwackelten Szenen, seinen unzähligen ziellosen Schwenks und Zooms, den minutenlang versehentlich gefilmten „Fußbodenszenen“ (man hatte vergessen, die Kamera auszuschalten!) den Zuschauern zugemutet wird – und das nervt auf die Dauer auch die gutwilligsten Zuschauer.
Dann erhält so mancher der fast resignierenden „Filmer" Kenntnis von der Existenz des BDFA und schaut einmal in einen seiner Klubs hinein. Hier lernt er, dass bei bloß „aufs Knöpfchen drücken“ noch lange kein richtiger Film entsteht, dass man vielmehr einen Videofilm nachbearbeiten muss, misslungene Szenen herausschneiden, zu lange Szenen kürzen, die Szenen überhaupt in eine dramaturgisch sinnvolle Reihenfolge bringen und letztendlich den mit Titel versehenen Film durch einen ordentlichen Kommentar und richtig ausgewählte Musik vollenden sollte.
 
Leider meinen dann viele: „Das ist mir viel zu mühsam, das kann ich nicht, keine Ahnung, wie man das anpackt!“ usw. usw. Dabei ist es gerade heute, im Zeitalter der elektronischen, digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten leichter denn je geworden, seinen Film sinnvoll, vielleicht sogar künstlerisch nachzubearbeiten!
 
Moderne digitale Kameras bringen eine überragende Filmqualität (auch bei Unterwasserauf-nahmen natürlich!) und mit Hilfe von Schnitt- und Vertonungssystemen auf dem PC oder der kinderleicht zu bedienenden „All-in-one-Systeme“, wie der weltberühmt gewordenen „Casablanca“, kann man fantastische Ergebnisse erzielen und an seinen Filmen wirklich dauerhafte Freude haben. All dies und vieles andere über Dramaturgie, Bildgestaltung, Kameraführung usw. lernt man in den Klubs des BDFA.
 
Dessen Mitglieder sind sehr fleißig. In jedem Jahr entstehen in den Klubs rd. 2.000 Video-Filme aller Kategorien – Reisefilme, Familienfilme, Dokumentarfilme, Reportagen, sogar anspruchsvolle Spielfilme, Sport-, Fantasie- Experimental und Trickfilme, je nach der Interessenlage der Autoren. Die Filme werden im Klub diskutiert und kritisiert, auf Fehler und Vorzüge abgeklopft, man erhält Ratschläge, Hinweise, Hilfe und bekommt ganz allmählich ein Gespür für die richtige Filmsprache.

Um diesen guten, niveauvollen, handwerklich ordentlich gemachten Amateurfilm und seine Förderung geht es dem BDFA nunmehr schon seit 75 Jahren! Ja, in der Tat konnte der Verband, 1927 in Berlin gegründet, im Jahr 2003 seinen 75. Geburtstag feiern!
 
Die meisten Mitglieder sind damit zufrieden, sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten ihrem Hobby zu widmen und ihre eigenen Filme so gut wie möglich zu gestalten, Anregungen zu empfangen, technische Ratschläge.
Nicht wenige aber haben noch mehr Ehrgeiz: sie stellen ihre Filme auf den verschiedenen Wettbewerben des BDFA zum Wettbewerb mit anderen Filmen zur Schau. Da gibt es am Anfang die Clubwettbewerbe, die Klubs schicken die ihrer Meinung nach besten Filme zu „Regional- und Landeswettbewerben", wo sie von einer fachkundigen Jury öffentlich diskutiert, evtl. weiter-gemeldet und mit Preisen ausgezeichnet werden ( da gibt’s aber nur Urkunden und nicht etwa Geldpreise!). Von hier aus wird wieder eine Auswahl zu den „Bundes-Filmfestivals“ geschickt, davon gibt es elf für die einzelnen Kategorien wie Reisefilm, Dokumentarfilm, Spielfilm usw., wo die besten Autoren mit Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen ausgezeichnet werden.

Zwei dieser Bundes-Filmfestivals finden übrigens alljährlich in Baden-Württemberg statt.
Immer eine Woche nach Ostern werden unter dem Sammelbegriff „FANTEX“ in Waiblingen die BFV "Fantasie-, Experimental- und Stimmungsfilm", sowie der "Trick- und Animationsfilm zusammen mit dem Musikclip" durchgeführt. 

Der Höhepunkt des „BDFA-Jahres“ sind dann die „DAFF“ - die „Deutschen Filmfestspiele des BDFA“, alljährlich mit den ca. 50 interessantesten Filmen des Jahres, die von einer Gesprächsrunde aus Profifilmern begutachtet werden, die meist nicht schlecht staunen, zu welchen überragenden, künstlerischen Leistungen „Amateure“ fähig sind. Diese Veranstaltung ist der Gipfel aller deutschen Wettbewerbe, doch einige Filme gelangen auch noch auf die UNICA zur „Weltmeisterschaft der Amateure“, auf der treten meist so um die 120 Filme aus insgesamt 35 Nationen zum internationalen Leistungsvergleich an.
 
Der ehemalige BDFA-Autor Thomas Stellmach hat in Hollywood für seinen Film „Quest“ den begehrten Oskar bekommen. Andreas Dresen, ebenfalls ein früheres Mitglied des BDFA, wurde für seinen Film „Halbe Treppe“ auf der Berlinale mit dem "Silbernen Bären" ausgezeichnet. Viele Regisseure und Autoren, die heute weltweit Filme machen, sind aus dem BDFA hervorgegangen.
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© Landesverband der Film-Autoren Baden-Württemberg - Geschäftsstelle: Walter Reichhart (1. Vorsitzender), Konstanzer Str. 63, 78315 Radolfzell

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