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Seminar des Landesverbandes der Film-Autoren in Baden-Württemberg e.V. im BDFA "Musik im Film"

Ist die Verwendung von Musik in Filmen – insbesondere in Reportagen – nur schmückendes Beiwerk? Soll manchmal die Musik auch filmische oder tonmäßige Schwächen kaschieren? Die Aussagen der Referentin Antje Müller bringen es auf einen Nenner: „Musik ist mehr – Musik bringt die filmische Erzählung weiter.

 
Über 60 Teilnehmer kamen zum Seminar des Landesverbandes nach Kornwestheim bei Stuttgart, wieder bestens versorgt vom bewährten Team des örtlichen Filmclubs.

Referentin Antje Müller – Redakteurin beim SWR für die Sendereihe Treffpunkt – hatte nicht nur theoretische Sätze im Gepäck, sondern vielfältige Beispiele aus ihrer eigenen professionellen Arbeit, unterstützt durch Filme von Teilnehmern und Musik, die uns Amateuren zur Verfügung stehen. Eine beispielhafte eigens komponierte Musik kam dann von einem Teilnehmer.

Das Auditorium arbeitete begeistert mit. Antje Müller blieb keine Antwort schuldig. Für jeden war das Seminar somit eine wirkliche Bereicherung.

Gleich zu Beginn stellte die Referentin fest, dass Musik eine Geschmacksache ist und sie verweist auf das Problem, dass bekannte Musikstücke – sei es aus dem klassischen Bereich oder der leichten Musik – einen speziellen Erkennungswert mit sich bringen, sei es Landschaft oder bestimmte Charaktere. Hierbei muss man besonders aufpassen, damit der Film nicht eine ungewollte andere Wendung nimmt. Dies trifft häufig auf klassische Musik zu, so dass die Referentin sehr ungern klassische Musik einsetzt. Besonders deutlich wurde die Klassik bei einem Film aus den Reihen der Teilnehmer über Norwegen, wobei sich das Auditorium im Klaren war, dass Peer Gynt am besten passte. Beispielhaft unterlegte die Referentin auch andere Musikstücke aus der Konserve, um zu zeigen, dass man für die richtige Auswahl immer Bild und Musik zusammen betrachten muss.

Zu viel kann auch bei Musikeinsätzen übertrieben wirken, also nicht durchgängig Musik verwenden, sondern auch O-Töne, der Zuschauer muss auch einmal durchschnaufen können. Das Ende eines Musikstückes setzt häufig einen Schlusspunkt, also mit dem Ende einer Sequenz auslaufen lassen. Stilmittel kann sein, vor dem Szenenende oder danach mit der Musik zu enden. Die Referentin zieht in Erwägung, dass man wegen der Dynamik oder den Zäsuren eines Musikstücks die Szenen gegebenenfalls umschneiden muss. Das gleiche Musikstück lässt sich durchaus mehrfach in einem Film verwenden, dann ergibt sich ein Erkennungsmerkmal, in solchen Fällen sollte man möglichst auf unterschiedliche Instrumentierungen achten, um keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Für Antje Müller ist die Musik wie das Bild ein tragendes Element in der filmischen Erzählweise. Abschließend meint die Referentin noch: „es gibt Regeln und die sind dazu da, gebrochen zu werden; seien Sie ruhig mutig!“

Die vielfältigen Tips nahmen die Zuhörer des Seminars gerne von einem Profi auf. Fast alle Filmbeispiele können über das Programm MediathekView abgerufen werden.

Werner Rothenöder

Abschied von Hans Hiecke

Hans HieckeDer Landesverband der Filmautoren Baden-Württemberg e.V. , die Region Süd-Ost, die Ulmer Film- und Fotoautoren e.V. und der Filmclub Biberach e.V. trauern um einen treuen Freund.

Hans Hiecke hat sich von seiner schweren Erkrankung im letzten Herbst nicht mehr erholt. Nur wenige Tage nach seinem 82. Geburtstag ist er am 12. Juni verstorben. Ebenfalls im Vorjahr hat er wiederholt in seiner 37-jährigen BDFA-Mitgliedschaft den Vorsitz des Ulmer Clubs übernommen und sich bis zum Schluss eingebracht.

Die Zusammenarbeit mit dem Landesverband und der Region bei Seminaren und Regional-Filmfestivals in den Ulmer Clubräumen war vorbildlich und machte Spaß. Bei der ersten Videografika in Baden-Württemberg wurde er in die Jury berufen. Er suchte nicht nur den Kontakt in der Region sondern war bei allen Veranstaltungen auf Landesebene präsent.

Viele Filmfreunde in Baden-Württemberg werden Hans Hiecke als angenehmen, ruhigen, bedächtigen, immer freundlichen und hilfsbereiten Hobbyfreund in Erinnerung behalten. Auch der Filmclub Biberach vermisst ihn als jahrelangen treuen Gast bei fast allen Clubabenden.

Wir zollen Hans Hiecke großen Respekt und wünschen seiner ebenfalls unglaublich engagierten Frau, Doris, viel Kraft in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren.

Rolf Sigmund
für den Gesamtvorstand des Landesverbandes und der Region Süd-Ost

Frank Lauter vom Filmclub Hohenlohe lud zu einem Filmdreh nach Schwäbisch Hall ein
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Autoren für „film&video“ gesucht!
Das BDFA-Verbandsmagazin sucht schreibfreudige Autoren, die ihre Praxiserfahrungen gerne weiter vermitteln möchten. Interessiert ist die Redaktion an Artikeln für die Rubriken „Filme machen“ und „Filme gestalten“. Dabei kann es sich beispielsweise um Themen wie „Wie dreht man ein Interview?“, „Wie erstelle ich ein Drehbuch?“, „Welche Hardware benötigt man zum Drehen eines Films?“ oder „Wie gestaltet man einen Dokumentarfilm“ handeln. Möglich sind auch Filmclub-Porträts anlässlich eines Jubiläums oder ein Bericht über ein besonderes Gemeinschafts-Filmprojekt. Die Texte sollten gehaltvoll und lehrreich sein, für den Leser unterhaltsam - mit einem Schuss Humor und persönlichem Touch. Kontakt zur Redaktion: filmundvideo@bdfa.de
 

Mitglieder werben – Prämie sichern 
Zur neuen BDFA-Werbeprämie im Wert von 50 Euro findet sich ein PDF zum Herunterladen und Ausfüllen (mit Adobe Acrobat Reader) auf unserer Homepage.
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Wichtige Mitteilung an alle Filmautoren des Landesverbandes Baden-Württemberg !!! 

Eine Woche nach dem letzten Regionalwettbewerb im Frühjahr oder Herbst muss der Filmautor, dessen Film zum Landesfilmfestival Frühjahr oder Herbst weitergemeldet wurde, seinen Film per Post an unseren Technik-Beirat: Gerhard Böhler, Bussardgasse 2, 88046 Friedrichshafen, Telefon 07541-25161, Mobil 0152-31914514, E-Mail: gerhard.boehler.fn@t-online.de schicken. Um eine bestmögliche Vorführqualität zu haben spielt Herr Böhler die Filme auf eine Festplatte für die Vorführung beim Landesfilmfestival. Die Filme sollen, wenn möglich in Dateiform auf USB-Stick oder Daten-DVD angeliefert werden. Der Codec kann MPEG2 oder MPEG4 sein. Die Ausrichter von BDFA-Bundesfilmfestivals präferieren MPEG2. Die Bandbreite sollte zwischen 20 und 25 MBit/s liegen. Der Ton soll als Stereo-Ton ausgespielt werden. Bitte keine Sourround-Mischung. Selbstverständlich können auch weiterhin DVDs und BluRays oder auch Bänder eingereicht werden.

Unbedingt die Ein-Wochen-Frist einhalten, da der Film sonst nicht auf dem Landesfilmfestival laufen kann. Der Termin des letzten Regional-Wettbewerbes wird auf den regionalen Seiten deser Homepage bzw. durch den Regionsleiter bzw. Juryleiter bekannt gegeben.

Lutz Schulze (Juryreferent der Filmautoren Baden-Württemberg)

Warum sollte ich Mitglied bei einem Filmclub bzw. beim BDFA sein?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Was zu bedenken ist beim Filmen aus der Luft (Beitrag Manfred Weber -film&video 04/17)

 

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